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Zusammen is(s)t man weniger allein


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Dienstag, 30. Oktober 2018

Gemeinsame Mahlzeiten haben positive Auswirkungen auf die ganze Familie. Das belegen nun verschiedene Studien (z.B. über thefamilydinner, Max Planck Gesellschaft, Center on Addiction). Kinder, die regelmäßig mit der Familie essen, sind als Erwachsene weniger übergewichtig, nehmen weniger Drogen und lernen leichter. Dabei kommt es gar nicht so sehr darauf an, jeden Tag nur extrem Gesundes zu kochen. Allein eine warme Atmosphäre und Kommunikation reduzieren das Risiko für Übergewicht. Ablenkungen wie Fernsehen oder Smartphones stören den Aufbau einer solchen Stimmung.

Diese Nachrichten kommen in einer Zeit, in der es immer seltener vorkommt, dass Familien gemeinsam essen. Viele Eltern kennen das Problem: Neben Schule, Hobbies und Freunden ist es häufig schwierig, alle an einen Tisch zu bekommen. Die gute Nachricht: Auch wenn es nicht jeden Tag klappt, bringen wenige gemeinsame Mahlzeiten, die dafür dank Gesprächen oder Lachen von hoher Qualität sind, Vorteile für Kinder. Mindestens drei Tage pro Woche sollte die Familie aber schon zusammen essen, besser wäre nach Ansicht von Experten fünf bis sieben Mal. Dabei ist es egal, ob es sich um Frühstück, Mittag- oder Abendessen handelt.

Auch Eltern profitieren vom gemeinsamen Essen. Je öfter die Familie zusammen am Tisch sitzt und je positiver die Atmosphäre, desto eher sind sie mit ihrem Leben zufrieden und desto höher ist ihr allgemeines Wohlbefinden.