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Zurück in die Läden


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Dienstag, 18. September 2018

Während dem stationären Handel noch vor wenigen Jahren das Aus vorausgesagt wurde, zeichnet sich nun eine neue Entwicklung ab: Die Generation Z kehrt zurück in die Läden. Dennoch bleibt Online-Shopping beliebt. Das ist das Ergebnis einer internationalen Umfrage unter 940 Angehörigen dieser Generation.

Der Gen-Z-Report des Commerce-Marketing-Unternehmens Criteo beschäftigt sich mit dem Kaufverhalten der 16 bis 24-Jährigen, die aktuell rund 10 Prozent der deutschen Bevölkerung ausmachen. Während ihre Vorgängergeneration, die Generation Y, aufgrund ihres Hangs zum Online-Shopping Sorgen über leere Innenstädte hervorrief, relativiert sich der Trend mit der Generation Z wieder ein wenig. So gaben zwar 77 Prozent der Befragten an, so viel wie möglich online zu shoppen, gleichzeitig gehen jedoch 80 Prozent auch gerne im stationären Handel einkaufen, sofern es ihre Zeit zulässt. Produkte ausprobieren zu können und sich über neue Trends zu informieren sind aus Sicht der jungen Menschen die Vorteile des Einkaufens vor Ort. Darüber hinaus informiert sich die Generation Z mehr als ihre Vorgänger gerne zuerst online über ein Produkt, um dann in die Läden zu gehen und dieses dort zu erwerben (34 Prozent).  

Damit sind die Zukunftsaussichten für den stationären Handel weniger düster, als noch vor wenigen Jahren gedacht. Als Offline-Verkäufer in Euphorie auszubrechen, ist jedoch etwas verfrüht, da die Generation Z trotz allem gerne online shoppt – beispielsweise wenn die Zeit knapp ist.