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AmazonSmile? Wir lächeln nicht! – 17.11.2016

Amazon kündigte letzten Freitag an, dass Kunden jetzt mit ihrem Buchkauf über AmazonSmile 0,5 % des Umsatzes spenden können. Klingt uneigennützig? Ist es aber nicht!

Für unseren Kunden, den sozialen Buchhandel buch7, sind die Spendenanteile von AmazonSmile geradezu Peanuts, denn der Vollsortimenter aus Langweid spendet seit Jahren viel mehr: 75 % des Gewinns, das entspricht etwa 5 % des Umsatzes, also pro Bestellung etwa zehnmal so viel wie AmazonSmile.

Worauf Amazon in seiner Pressemitteilung nicht eingeht: Schon früher konnten Kunden über Portale wie Gooding.de mit ihrem Bucheinkauf spenden. Etwa 2 % (früher sogar 5 bis 7 %) des Kaufpreises wurden als Provision an diese Portale ausgeschüttet, die sie dann an eine Organisation nach Wahl der Kunden weitergeleitet haben. Zum 30. September 2016 hat Amazon dieses Kooperationsmodell aufgekündigt. Jetzt drängt sich der Eindruck auf, dass das geplante eigene Angebot AmazonSmile dafür der Grund war: Nur noch 0,5 % Spenden, aber dafür positives Image für Amazon selbst. Amazon kann also die soziale Nische besetzen und gleichzeitig den Spendenportalen das Wasser abgraben.

Mit buch7 gibt es im Buchmarkt jedoch ein Angebot, das auch weiterhin hohe Spenden ausschüttet und weder direkt noch indirekt von Amazon abhängig ist. Kürzlich hat buch7 die Marke von 100.000 € an Spenden und Sponsorings überschritten. buch7 verschickt schnell und kostenlos nach ganz Deutschland. Zusätzlich kompensiert buch7 alle CO2-Emissionen mehrfach, zahlt Steuern natürlich in Deutschland und beschäftigt zehn fest angestellte Mitarbeiter zu fairen Löhnen vor Ort in der Firmenzentrale in Süddeutschland.

www.buch7.de